
Üblicherweise wird einem Hund nach einer OP am Bauch, z.B. Kastration, eine Halskrause angelegt, damit er die Wunde nicht aufbeißen kann. Der ASKA Verband bietet einen ähnlichen Schutz, da das Tier nicht mehr an die Narbe herankommt. Außerdem schützt er vor Verschmutzungen von außen. Natürlich müssen Sie den Hund totzdem beaufsichtigen - ein Tier versteht ja nicht, was während einer Narkose und bei der OP mit ihm geschieht!

Die Operation am Hund führt der Tierarzt durch, um die Wundversorgung müssen Sie sich jedoch selbst kümmern. Das Tier macht es einem dabei mitunter nicht leicht: Die Wunde juckt, also will der Hund daran lecken und infiziert sie mit seinem Speichel. Um ihn daran zu hindern, bekommen Sie vom Arzt üblicherweise eine sog. Halskrause, einen riesigen Plastiktrichter, der über die Schnauze hinausreicht. Aber viele Hunde spielen geradezu verrückt, wenn sie diesen Plastiktrichter um den Hals haben. Sie toben so lange herum, bis er kaputt ist. Außerdem kann die "Halskrause" auch nicht verhindern, daß die Wunde anderweitig verunreinigt wird - vor allen Dingen beim Gassigehen oder wenn der Hund sich einfach auf den Boden legt oder auch von anderen Tieren im Haushalt.